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Der heutige Clara-Zetkin-Park

Der heutige Clara-Zetkin-Park gehört zu Leipzigs beliebtesten Parkanlagen. Als Teil des Leipziger Auwaldes gehört er zu einen der größten noch erhaltenen landschaftlichen Schutzgebieten in Mitteleuropa. Die Grenzen des „Clara-Parks“ verlaufen entlang der Ferdinand-Lassalle-Straße, Max-Rieger-Allee, Rennbahnweg, Karl-Tauchnitz-Straße und Edvard-Grieg-Allee. Vom Stadtkern aus erreichen Besucher die Parkanlage westlich des Neuen Rathauses über die Friedrich-Ebert-Straße oder die Karl-Tauchnitz-Straße direkt nach dem Johannapark.

Ehemaliger König-Albert-Park

Seinen Namen verdankt der ca. 39 ha große Parkabschnitt einer zentralen Ausgestaltung der Grünanlagen u.a. auf dem Gelände des damaligen König-Albert-Parks in den 1950er Jahren. Die Stadtverordneten entschieden sich einen Zusammenschluss der umliegenden innerstädtischen Parkanlagen zu einem zentralen Kulturpark „Clara-Zetkin“ voranzutreiben, der damals mehr als 100 ha umfasste und im Sinne der Kultur- und Sportparkbewegung weiterentwickelt wurde. Zu dieser Zeit waren der Johannapark, Scheibenholzpark, Palmengarten und der König-Albert-Park Bestandteil dieser Kulturparkidee. Mehr als 2 Mio. Menschen sollen den zentralen Kulturpark an einem Wochenende für ihre Freizeitaktivitäten genutzt haben. Somit erfüllte der große Clara-Zetkin-Park eine sozialistische Vorbildfunktion für Harmonie, Erholung und kulturelle Befriedigung.

 

Das in der DDR entwickelte Kulturparkkonzept verlor im Laufe der Jahre immer mehr an Bedeutung und viele der Ideen zur Ausgestaltung der Grünanlagen wurden nicht mehr abgeschlossen, somit schrumpfte der geplante zentrale Kulturpark nach der friedlichen Revolution ´89 auf die Fläche des ehemaligen König-Albert-Parks. 

 

WEB www.commons.wikimedia.org/wiki/Clara-Zetkin-Park